Präsentationen – Vorträge

Es wird eine Auswahl aus Präsentationen in der Wirtschaft, in Kommunen und Vorträgen in wissenschaftlichen Instituten oder auf Kongressen, in chronologischer Reihenfolge, gezeigt.

Den Präsentationen und Vorträgen wird jeweils ein kurzer Kommentar über den Inhalt beigestellt. Darüber hinaus können behandelte Themen in einschlägigen Veröffentlichungen → siehe Fachartikel mit mehr Informationsgehalt nachgelesen werden.

Im Text gekennzeichnete kleine Filme von Präsentationen und Vorträgen können – einmal angeklickt – Folie für Folie durch Steuerung mit den Pfeiltasten angeschaut werden. Wegen programmierter Übergänge zwischen den Folien ist ein wenig Geduld hilfreich.

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Weitere Beiträge in Arbeit.

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2012

4. Verpackungsgipfel, Wiesbaden, 11. August

LANGZEITBEWÄHRTE MATERIALPRINZIPIEN NATÜRLICHER VERPACKUNGEN – UMGANG MIT TECHNISCHEN VERPACKUNGEN

Die Natur besitzt einen unendlichen Reichtum von Verpackungsprinzipien, die werdendes und erwachsenes Leben in verschiedenen Umweltsituationen optimal schützt, geschickt mit Materialien und deren chemischen und physikalischen Eigenschaften operiert und Stoffverbünde – nach Nutzung – vollständig wiederverwertet. Dazu werden 4 Prinzipien natürlicher Verpackungen näher besprochen.

In einem kurzen Vorspann zu den Leistungen natürlicher Verpackungen lenken wir die Aufmerksamkeit auf weitere Beiträge der Konferenz, die durch Verpackungsexperten im technisch-wirtschaftlichen Umfeld thematisiert wurden. Sozusagen eine knappe aber tiefblickende Einsicht in die Gedankengänge derer, die im wirtschaftlichen Wettbewerb der Verpackungsindustrie stehen und die – so meine persönliche Feststellung – noch weit davon entfernt sind, die außerordentlichen Leistungen natürlicher Verpackungen überhaupt zu erkennen, geschweige denn in ihr Verpackungs-Portfolio aufzunehmen!

Hierbei schälen sich 4 Verschleierungen im technischen Verpackungswettbewerb heraus:

1. Wie lügt man mit Statistiken!

Wenn es um Einzelhaushalte, Verpackungsgröße, Mengenvergleiche oder Mehrwerte von Verpackungen geht, stehen die Endverbraucher nach wie vor einem (gewollte?) Chaos gegenüber. Die Freigabe von festen Verpackungsgrößen hat alleine schon der Manipulation mit Verpackungsgröße und tatsächlichem Inhalt weiter “Tür und Tor” geöffnet.

2. “End of the Pipe”-Strategie!

Das X-te Kreislaufwirtschaftsgesetz wird mit hohen ökologischen Anforderungen beworben, deren praktische Umsetzung eher technische, isolierte Material-Wirkungslinien stärkt, als den notwendigen vernetzten Gesamtzusammenhang der Materialverarbeitung in den Blick für nachhaltige Materiallösungen zu nehmen!

In diesem speziellen und (mono)kausalen Zusammenhang spricht ein Vertreter des Bundesumweltministeriums von einem Rohstoff-Trend bis 2050, bei dem Strategien “angepackt” werden sollen die Verpackungslösungen „vorrangig vom Abfall her denken“!

Im Umkehrschluss bedeutet dies: Die Rohstoff-Ausbeute wird weiter exzessiv forciert, weil neue Abfalltechniken es schon richten werden.

Deutlicher kann man die unergründliche Beschränktheit des politischen, bürokratischen Geistes, im Hinblick auf zukünftige innovative (?) Techniken – im Umgang mit technischen Verpackungsmaterialien – kaum zeigen.

3. “Geschlossene” Material-Kreisläufe von Kunststoffen!?

 Immer wieder positionieren sich Vertreter der Kunststoff-Industrie  im Verpackungssektor und anderen Kunststoff herstellenden Industriebereichen damit, dass ihr künstliches Material in sogenannten geschlossenen Kreisläufen 100% wiederverwertet wird; der Umwelt und der Natur somit nicht schadet.

Mit Ernst Jandl möchte man laut rufen: “Werch ein Illtum!”

4. BMU Altmeiers sehr faule Kompromiss-Lösung Zwangskennzeichnung “Einweg-Mehrweg”

In der Summe steigen Einwegverpackungen gegenüber Mehrwegverpackungen! Das Gegenteil war gewollt – und wurde seit 2003, seit Einführung der komplizierten, teils unsinnigen Pfandpflicht auf Einwegverpackungen bis heute ins Gegenteil verkehrt, trotz einzelner Zwischenerfolge.

Das fundamentale Ziel aber Material zu reduzieren, wurde nie erreicht.

Und hier schließt sich der Kreis zum BMU-bürokratischen, unqualifizierten monokausalen “vom Abfall her denken”. Nicht der Abfall an sich ist das Problem; sondern diejenigen, die mit zunehmend blinder, exzessiver Rohstoffausbeutung mehr und mehr naturbelastenden Abfall auftürmen und unsere Lebensgrundlage zerstören!

It´s the system stupid – and it´s one-eyed boosters!

Es ist das System Dummkopf – und seine einäugigen Förderer.

Hier müssen die Hebel für eine  – im Sinne Carlowitz´ seit 1757(!) – nachhaltige (Verpackungs-)Materialverarbeitung angesetzt werden.

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2012

Industriepräsentation in Basel, Schweiz, 4. Mai

SYSTEMISCHE BIONIK 

MÄANDER-EFFEKT® IN DER WIRTSCHAFT – FLIEß-TRANSPORTSYSTEME

NACHHALTIGER KOSTEN- UND ENERGIEEFFIZIENZ 

Formteile mit Mäander-Effekt®  in Rohrtransport-Systemen oder Gerinne-Konstruktionen verringern deutlich die kostenbelastenden Umlenkverluste des Strömungssysteme bzw. reduzieren den Energieverbrauch bzw. die Kosten des Antriebs eines Strömungssystems! → Siehe auch meine Seite zu Fachartikel, mit  Beispielen zu experimentellen Mäander-Effekt®-Messergebnissen.

Zusammengenommen nehmen die Kostenverluste in Strömungssystemen Ausmaße an, die von volkswirtschaftlicher Bedeutung sind.

Diese Kosten- bzw.  Energieverluste zu vermeiden, statt oft kostenträchtige (subventionierte!?) Neuinvestitionen zu beschließen, ist ein wirksamerer Weg in eine Zukunft energetischer Effektivität und Effizienz. Intelligente Strömungssysteme der Zukunft regeln adaptiv die Strömungsverluste, vergleichbare mit den umweltangepassten Verläufen frei fließender Flüsse. Der Mäander-Effekt® gehört dazu!

Es werden für unterschiedliche Anwendungen industrieller Rohr-Strömungssysteme die energetischen und ökonomischen Vorteile von Mäander-Effekt®-Formteilen präsentiert. Die Größenordnung der Rohrtransportsysteme reicht von Durchmessern > 1 Meter (z. B. Pipelines) bis in den µm-Bereich von Mikro-Dosierungssystemen.

Industriellen Anwendungen von Mäander-Effekt®-Produkten sind kaum Grenzen gesetzt. Anwendungsbeispiele dafür sind u.a.:

• Solarabsorber-Strömungsleitungen in Kollektoren

• Öl- Gas-Pipelines

• Rohrsysteme in Heizkraftwerken/Müllheizkraftwerken

• Späne-Absaugsysteme in der Holzindustrie

• Spritzguß-Werkzeuge der Kunststoffindustrie

• Rohrsysteme bzw. Lüftungssysteme im Automobilbau

• Hochdruck-Reinigungswerkzeuge

• … und nicht zuletzt Klima- und Lüftungssysteme, wo immer sie genutzt werden.

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2011

ECOPack-Konferenz, Düsseldorf, 10. Mai

SYSTEM-ORIENTED STRATEGIES MADE BY NATURE

THINKING CYBERNETIC!

Arguments of material strategies between nature and man made techniques will be discussed. In particular the advantage and disadvantage of  plastics will be exposed.

Nevertheless, bionic techniques and bionic packaging results shows the intelligence of natures creativity in the handling with materials.

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2011

Präsentation in verschiedenen Kommunen/Städten Deutschlands

WIRKUNGSVERNETZTE KOMMUNALE ORGANISATION

Kommunen, Städte, Regionen und der Bund stützen sich zur Sicherung ihrer Haushalte auf  Denk- und Handlungsprozesse, denen zum überwiegenden Teil hierarchische bürokratische Strukturen zugrunde liegen. Sie agieren bzw. reagieren in einem Umfeld aus kausalen und monokausalen Problem-Lösungsstrategien. “Uralte” kameralistische und seit kurzer Zeit – hier und da auf Landesebene – doppische Buchführung, sind Instrumente der Haushaltsberechnung, die vernetzte komplexe Realitäten in der Gesellschaft verkennen und teils vollständig ignorieren.

Milliarden öffentlich bekannter Staatsschulden und weitere Milliarden nicht öffentlich bekannter Staatsschulden werden – trotzt zwischenzeitlicher Entlastungseffekte – der großen Mehrzahl der Bürger noch jahrelange belasten.

Aber es existieren Wege und Lösungen, die von Politikern viel Mut und Weitblick einfordern. – Nämlich Instrumente des Denkens und Handelns zu nutzen, die der Realität angemessen sind!

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Nicht erst seit der Weltfinanzkrise 2007 plagen sich Kämmerer in Kommunen und Städten mit überschuldeten Haushalten – die sie teils selbst mitverschuldet haben! Das sogenannte Cross Border-Leasing (CBL) als Investitionshoffnung, Sparanreiz und Stärkung kommunaler Finanzen hat sich als geschicktes Finanz-Instrument windiger und gieriger Banker erwiesen. Daran haben deutsche Kommunen noch immer zu knabbern. Problembehebungen dieser und ähnlicher Art, zur Wiedererlangung eines starken Haushalts, werden – wie immer – in korrekter verwaltungsbürokratischer Manier – weitgehend den Bürgern auferlegt. Höhere Kommunalsteuern, schließen von Gemeinschaftseinrichtungen oder höhere Nutzungskosten u.v.m. sind die belastenden Folgen für die Bürger.

Die strengen, um nicht zu sagen, verkrusteten, hierarchischen Abläufe  in den Verwaltungen der öffentlichen Dienste, in kleinen Gemeinden bis zu Bundesministerien,  lässt oft anderes – gesellschaftlich sinnvolleres – kaum zu.

BER-Flughafen-Konflikt – Musterbeispiel öffentlicher Desillusionierung gegenüber handelnden Politikern und deren Verwaltungen im Hintergrund.

Das aktuelle Beispiel öffentlicher Konfliktbewältigung um den Bau des BER-Flughafens zeigt deutliche Schwächezeichen politischen bürokratischen Denkens und Handelns in Wirkungslinien, statt Wirkungsnetzen, wie es der hochkomplexen Situation angemessen wäre. Die aktuellen Folgeprobleme verwundern aus der Sicht einer ganzheitlichen Problemanalyse kaum.

Hierzu ein aktueller – vom Autor in der ZEIT v. 24.1.2013 veröffentlichter – Leserbrief:

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Ob Probleme und Problemlösungen in öffentlichen (privaten) Bürokratien bzw. Organisationen “groß” oder “klein” sind, in jedem Fall finden sie in komplexer Umwelt statt. Wird diese Realität verkannt oder ignoriert, treibt man Folgeprobleme und -kosten vor sich her, bzw. häuft sie an. Wenn diese – vielfach bewiesenen – unleugbaren Vorgänge vermieden werden sollen, bleiben nur Auswege über:

Komplexität der Probleme erkennen, annehmen und ganzheitlich lösen!

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2011

Haus der Wissenschaft Bremen, 22. Januar

NORMALE KATASTROPHEN – und wie wir damit umgehen (sollten)!

Der Vortrag beschreibt an Hand verschiedener Situationen im Alltag unseren Umgang mit “NORMALEN KATASTROPHEN”. Es werden Zusammenhänge und Folgen unerwarteter Ereignisse skizziert, die die Komplexität hinter einem “normalen” Unglück versuchen deutlich zu machen.

HOHE ACHTSAMKEIT ist bei allen Vorgängen im komplexen Umfeld eine Schlüsselhandlung!

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Katastrophen

Katastrophen – ob im Kleinen oder Großen – kommen oft unerwartet. Zumindest drängt sich dieser Eindruck auf. Selbst erwartete Katastrophen werden im Vorfeld oft ignoriert unterschätzt oder als nicht so schlimm bewertet. Da ist die zugefallene Haustür die einen aussperrt, das jedes Jahr aufs Neue überraschende Schnee- und Eiswetter mit teils schmerzlichen Rutschpartien, die ewigen Bahnverspätungen mit verpassten wichtigen Terminen, die Festlegung so genannter städtischer “Umweltzonen” mit eher politischen als nachhaltig die Umwelt entlastenden Zielen, Leckagen an Kernkraftwerken über die erst Tage und Wochen später informiert wird, und vieles mehr.

Zusammenhänge in komplexer Umwelt erkennen ist eine Schlüsselkompetenz zur Vermeidung von Katastrophen.

Die vernetzte Natur versteht es mit Komplexität umzugehen, weil sie ausgefeilte und bewährte Organisationsprinzipien nutzt, die auch der Menschheit helfen können, Aufgaben und Probleme fehlertolerant zu lösen.

DENKEN IN WIRKUNGSNETZEN und evolutionäres Bionisches Organisationsmanagement -BOM - sind dafür hilfreiche Werkzeuge.

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2010

Fraunhofer WKI, Braunschweig, NMN, FIB, 4. Mai

BIOLOGISCHE VERBUNDMATERIALIEN: Vorbild für technische Verbundwerkstoffe?

Der Vortrag stellt verschiedene biologische Schalenstrukturen gegenüber und untersucht die Oberflächen und Struktureigenschaften der Materialien. Es werden Messergebnisse von Belastungstests der Bio-Materialien miteinander verglichen und Modelle für bionische Anwendungen in Technik und Wirtschaft präsentiert.

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2010

Unternehmenspräsentation

NATUR-MÄANDER – Effizienz-Vorbilder für technische Strömungssysteme

Der Vortrag thematisiert die unvergleichliche Eleganz und Effizienz natürlicher Fließgewässer-Strömungen und was Ingenieure davon lernen können.

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2008

Der grüne Ressourcenkongress, Partei Die Grünen, 18. April 2008, Berlin

DIALOG MIT DER NATUR

Der Vortrag thematisiert das Energie-, Material- und Informations-Management von Natur und Technik. Es werden Wege aufgezeigt bzw. Ideen vermittelt, wie technisch-wirtschaftliche Entwicklungen ökonomisch, nachhaltig und umweltverträglich gestaltet werden können.

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2006

Haus der Wissenschaft Bremen, Ostern, 15. April.

Verpackungsbionik – Geheimnisse natürlicher Verpackungen.

Der Vortrag befasst sich mit Verpackungstechniken der Natur und wie deren Prinzipien auf technisch vorteilhafte Produkte übertragen werden können.

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Verpackungsbionik 

Leben, wie es auf unsere Erde existiert, ist ohne Verpackungsschutz nicht möglich. Pflanzen, Tiere und Menschen sind durch Schalen oder Häute vor zerstörerischen Einflüssen geschützt. Selbst die kleinste Zelle in unserem Körper besitzt eine dünne Membran-Hülle. Ein autarkes, das heißt selbstversorgendes Leben wäre ohne eine Grenzen ziehende Membran nicht realisierbar. Zwischen dieser biologischen, nur einen hunderttausendstel Millimeter dünnen Grenzschicht und der mehr als einen halben Meter dicken Rinde eines rund hundert Meter hohen Mammutbaums erstreckt sich der Reichtum unzähliger weiterer Spezialverpackungen in der belebten Umwelt.

Die Verpackungsbionik erforscht die Prinzipien dieser perfekten Naturverpackungen und setzt sie ingenieurtechnisch um. Biologische Verpackungen sind nicht nur per se umweltverträglich sondern aus energetischer und materialtechnischer Sicht höchst ökonomisch. Das kann man von technischen Verpackungen nicht so ohne weiteres behaupten!

Umweltverträglich und zugleich ökonomisch zu sein, was nichts anderes bedeutet als nachhaltige, fehlertolerante und Folgen vermeidende Verpackungen zu entwickeln und wirtschaftlich zu betreiben, wird – nicht zuletzt getrieben durch die weltweite Verpackungsabfall-Probleme – immer mehr zu einem grundlegenden Ziel gegenwärtiger technischer Verpackungswirtschaft. Wenn es eine Zielorientierung für die Verpackungsbionik gibt dann diese:

Das Hauptmerkmal jeder verpackungsbionischen Entwicklung ist das komplexe System Verpackung mit seinen vernetzten multifunktionalen Einflüssen in Natur und Technik zu erkennen um daraus wirksame Lösungen mit nachhaltigen technischen und organisatorischen Nutzen abzuleiten.

Wegweisend für biologische – bionische/ingenieurtechnische – wirtschaftliche Transferleistungen der Verpackungsbionik sind unter anderem:

Brandhemmende Mammutbaumrinde   

→ Feuerfeste flexible oder stabile Bauelemente aus wieder verwertbaren Biowerkstoffen.

Bakterien abweisende und atmungsaktive Straußeneierschale   

→ Flexible oder feste Folie bzw. Bauelement als Verpackungshülle mit Frischhalte-Effekt ohne zusätzliche Energie oder als nano-mikro-strukturiertes Filtermaterial.

Hochbruchfeste, dehnbare Verpackungsnussschalen        

→ Schwingungsdämpfende Verbindungsbauteile für erdbebengefährdete Häuser

Fell des Polarbärs  

→ Bauteile zur transparenten Wärmedämmung

Faltungen eines Rhabarberblattes

→ funktionales Sonnensegel für terrestrische und extraterrestrische Anwendung

Transparenter Wachsmantel endemischer Wüstenpflanzen

→ Oberflächen-Abriebschutz und ultraleichte transparente Solarzellen-Verpackung (geeignet für photovoltaische Solarfelder in Wüsten (z. B. für Project Dessert Tec)

Gas-Explosionsschutz-Verpackung des  Bombardierkäfers

→ Spezialauskleidung von Behältern für Gefahrenstofftransporte, Spezialschutzwände in explosionsgefährdeten Räumen

Flügelstruktur des Morphofalters 

→ Farbeffekt ohne Farbstoff, stoff- und energiesparende Bauelemente

Unsere Haut 

→ Multifunktionales Sensor-Aktor-System mit perfekten Selbstheilungsmechanismen.

 

Verpackte Leben zeigt auf raffinierte und sehr wirksame Weise wie es geht, mit minimalem Rohstoff- und Energieaufwand eine unfassbare Fülle und Variation von Formen, Strukturen, Funktionen Farben und vieles mehr zu schaffen. Sie alle dienen dem Zweck die Überlebensfähigkeit in einer komplexen vernetzten Umwelt zu stärken. Nicht nur die höchst effizienten Verpackungsmerkmale selbst sondern ebenso die ausgeklügelten organisatorischen Verpackungsprozesse sind geeignet, nachhaltige Lösungen für unser eigenes Überleben auf der Erde zu stärken.

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